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Ein Haus "so bunt wie das Dorf"

Als „Multifunktionsgebäude so flexibel wie möglich und so bunt wie das Dorf“ – so stellen sich die Teilnehmer des zweiten Workshops rund um den historischen Ortskern die Zukunft des Gasthofs „Zur Eiche“ vor. Zwar waren zur Folgeveranstaltung mit zehn Gästen deutlich weniger gekommen als zum Auftakt Ende März. Dennoch zeigten sich die Organisatoren der Wählerinitiative WiR für Dänischenhagen mit der Resonanz und den Ergebnissen sehr zufrieden.

teilnehmergebäudeworkshopsbürgerhauseichewaldeckpachthistorischengasthofsgabAuch wenn das Haus mit der in der Region einzigartigen Architektur über viele Jahre gastronomisch genutzt wurde, so waren sich die Teilnehmer doch einig, dass das Gebäude in der Mühlenstraße 1 künftig nicht mehr damit zu bewirtschaften sein wird. Für eine Konzession wären unglaubliche Umbauten erforderlich, dazu die energetische Sanierung, gab Thomas Waldeck von der WiR zu bedenken. Wer das auf sich nähme, gehe ein hohes finanzielles Risiko ein, sagte er weiter. Damit sich der Betrieb rechnet, müssten gut 51.000 Euro Umsatz im Monat erzielt werden – die Kosten für Kauf oder Pacht noch nicht mit berücksichtigt, hat er errechnet. Ein Bürgerhaus mit gastronomischem Angebot dagegen schien den Teilnehmern des Workshops realistischer. Es könnte ein Zuhause für die vielfältige Kultur im Dorf sein, parallel dazu könnte ein zu gründender Verein Bürgerhaus Eiche gemeinsames Sprachrohr für die verschiedenen Kulturschaffenden im Ort sein, skizzierte Waldeck. Als mögliche Nutzer wurden beispielsweise die Volkshochschule, Musiker oder auch die Landfrauen genannt, ferner die Verwaltung, die dort ein Trauzimmer einrichten könnte. Auch für die Grundschule ist das Bürgerhaus interessant, wie Leiterin Gesa Meißner deutlich machte. Die integrierte Offene Ganztagsschule könnte Teil des kulturellen Dorfzentrums der Gemeinde sein und so vorhandene soziale Bindungen nutzen und stärken sowie die verschiedenen Akteure miteinander vernetzen.

„Ich hoffe, dass sich nach und nach noch weitere Vereine aus dem Dorf in die Überlegungen einbringen“, sagte Waldeck, der sich bis zum nächsten Workshop am Dienstag, 16. Juni, um 19 Uhr mit rechtlichen Fragen zu Pacht, Trägerschaft und Eigentum auseinandersetzen wird. Eine Teilnehmerin wird bis dahin den geschichtlichen Hintergrund des historischen Gasthofs aufarbeiten, über den Eigentümer Carl-Wilhelm Raddant am Donnerstagabend einen spannenden Überblick gab. Eine weitere Gruppe wird ein Programmheft für eine fiktive Woche erstellen, das deutlich macht, wie die Eiche als Bürgerzentrum genutzt werden könnte. Wer sich in den E-Mail-Verteiler zur Zukunft der Eiche aufnehmen lassen oder etwas zur laufenden Diskussion beitragen möchte, meldet sich beim stellvertretenden Vorsitzenden Christian Bock unter Tel. 04349/66 99 00 5, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Kein Geld für Planung

Lag es an dem Abendspiel der Fußballweltmeisterschaft, England gegen Uruguay, dass die Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend nach nur einer Stunde bereits beendet war oder an den in den Ausschüssen gut vorbereiteten Beschlussempfehlungen? Um 19 Uhr eröffnete Bürgermeister Wolfgang Steffen (CDU) die Sitzung, um 20 Uhr schloss er sie. Dazwischen lagen zwölf Tagesordnungspunkte, denen die Kommunalpolitiker nahezu ohne Diskussion zustimmten.

Das traf nicht auf das Thema „Bereich der Gaststätte Zur Eiche“ zu, B-Plan Nr. 23 „südlich der Dorfstraße für Hausnummern 6-12 und östlich der Mühlenstraße für Hausnummern 1-13 im Ortsteil Dänischenhagen“. Um hier die Planungshoheit zu behalten, stimmte die Vertretung der Verlängerung der Veränderungssperre um ein weiteres Jahr zu. Aber entsprechenden Planungsaufträgen mit einem Kostenvolumen von 24 000 Euro mochte das Gremium nicht zustimmen. Der Bürgermeister hatte diesen Punkt auf die Tagesordnung gesetzt, obwohl wichtige Unterlagen hinsichtlich einer Wirtschaftlichkeitsberechnung fehlten. Diese Daten habe die Amtsverwaltung erst am selben Nachmittag erhalten, so dass diese abends in der Sitzung nicht vorlagen, erläuterte Steffen. Die Gemeindevertreter folgten dem Vorschlag Peter Backens (CDU), den Punkt auf eine Sondersitzung am 8. Juli zu vertagen.

 

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Neues System macht Politik transparent

Bürgerinformationssystem fürs Amt Dänischenhagen geht online

Die Weichen wurden mit dem politischen Beschluss vor gut einem Jahr gestellt – jetzt ist das Bürgerinformationssystem des Amtes Dänischer Wohld online. Interessierte Einwohner finden dort mit wenigen Klicks Informationen zu aktuellen Sitzungen, vorangegangenen Beschlüssen und der Besetzung der Gremien.

Zu den Sitzungen sind die Unterlagen der öffentlichen Tagesordnungspunkte einzusehen und auch die Protokolle, sobald sie vom Ausschussvorsitzenden freigegeben wurden. Außerdem können die Bürger nachschlagen, wer in welchem Gremium sitzt. Die jeweiligen Mitglieder erhalten ihre Unterlagen dank des neuen Systems nicht mehr auf dem Postwege, sondern auf dem elektronischen Wege auf den eigenen PC. „Der administrative Aufwand war jetzt zu Anfang hoch, weil das System ja erst eingerichtet werden musste“, erklärt Björn Petersen, kommissarischer Leiter des Amtes. Doch noch höher war der personelle Aufwand des Versands der Unterlagen über den Postweg, der nun nach und nach entfallen wird – die amtsangehörigen Gemeinden wurden nacheinander an Session herangeführt. Und weil nichts mehr ausgedruckt, kopiert und frankiert werden muss, werden außerdem erhebliche Kosten gespart. „Die Sitzungsunterlagen sind jetzt viel schneller bei den Gremienmitgliedern, die sich - wie auch die Bürger - über die Archivfunktion umfassender zu den Tagesordnungspunkten informieren können. Dieser Schritt war schon lange überfällig“, sagt Petersen. Statt eines Berges an Akten könne man nun auf dem Tablet alles ganz bequem bei sich tragen. Wenn WLAN wie geplant im Amtsgebäude verfügbar sein wird, bräuchten Politiker wie Bürger nichts außer einem Tablet oder Laptop mitzubringen, um alle Punkte der jeweiligen Sitzung verfolgen zu können.

Ein halbes Jahr lang haben Stephanie Fielbrandt und Hanne Humke das System im Betrieb getestet, im August wurden die Kollegen geschult. Mittlerweile seien die Abläufe klar, Fragen würden weniger, teilt Fielbrandt mit. Gemeinsam mit Victoria Hagge-Kinser steht sie auch den Bürgern für Fragen zur Navigation durch das Infosystem, aber auch Anregungen und Verbesserungsvorschläge zur Verfügung. Als nächstes steht die Überarbeitung der Homepage an. „Sie ist seit 2001 im Design weitestgehend unverändert. Das ist nicht mehr auf die heutigen Bedürfnisse ausgerichtet“, weiß Petersen.

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Hier geht es zum : Informationssystem

Wechsel an der Vereinsspitze steht an

Der noch amtierende Vorsitzende ist begeisterter Handballer, während der zukünftige Vorsitzende das runde Leder lieber mit dem Fuß bearbeitet. Aber eines haben die beiden gemeinsam: die Liebe zum Sport und die Verbundenheit zum Verein.

Nach zehn Jahren gibt Hartwig Rodde (l.) den Vorsitz im MTV ab. Ekkhard Krull möchte seine Nachfolge antreten. Am 21. März stellt er sich auf der Jahresversammlung zur Wahl.Im MTV steht ein Wechsel in der Vereinsspitze an. Nach zehn Jahren legt Hartwig Rodde(49) die Führung in die Hände von Ekkhard Krull (55). Ein Pflegefall in der Familie habe den Ausschlag für diese schwere Entscheidung gegeben, erklärt Rodde. Mit Ekkhard Krull habe er einen würdigen Nachfolger gefunden. Der Unternehmensberater, gebürtig in Nordrhein-Westfalen, ist seit 1976 Mitglied im MTV. Noch bis vor fünf Jahren habe er aktiv Fußball gespielt, so Krull. Am 21. März stellt er sich auf der Jahresversammlung zur Wahl.

 

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Dänischenhagen erhöht Hundesteuer

Der Finanzausschuss treibt die Haushaltskonsolidierung voran und erstellt eine Einsparliste. So werden der Verkauf von Spielplatzflächen und die Erhebung einer Pferdesteuer übelegt.

Schulden in einer Höhe von einer Million Euro. Dazu sind im diesjährigen Haushalt Zinsbelastungen von 49 000 Euro veranschlagt – finanziell ist es eng in Dänischenhagen. Um sich aus dieser Zwangslage zu befreien, ist die Kommune auf der Suche nach neuen Einnahmequellen oder nach Einsparpotenzialen. Bereits auf der vergangenen Sitzung des Finanz- und Wirtschaftsausschusses hat der Vorsitzende, Thomas Waldeck, versucht, das Thema Haushaltskonsolidierung aufzugreifen – ohne Erfolg. In der Sitzung am Donnerstag zögerten die Ausschussmitglieder nicht mehr. 15 Punkte enthält ein internes Arbeitspapier, das Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung macht. Dabei stehen nicht nur Einsparmöglichkeiten der Gemeinde zur Disposition, sondern auch konkrete Bürgerbeteiligung in Form von Steuererhöhungen.

Höhere Steuern müssen ab 2015 auch die Hundebesitzer Christoph Beske (l.) mit den Cockerspaniel-Hündinnen Lara und Jule und Erich Türke mit der Rauhaardackeldame Paula zahlen.Diese trifft als erste die Hundebesitzer. Der Ausschuss empfahl eine Erhöhung der Hundesteuer ab 1. Januar 2015. Für den ersten Hund sind dann 70 Euro fällig (bisher 48 Euro), für den zweiten Hund 92 Euro (bislang 72 Euro) und für den dritten Hund 125 Euro (bislang 96 Euro). Dänischenhagen hat damit gleiche Sätze wie in Schwedeneck. Dem Vorschlag des Innenministeriums, die Steuer für den ersten Hund auf 120 Euro zu erhöhen, wollte der Ausschuss nicht folgen. 229 Vierbeiner gibt es in der Gemeinde. 2013 betrug die Einnahme an Hundesteuer 13 684 Euro. Der Einwurf von Michael Heister, bürgerliches Mitglied, auch eine Pferdesteuer zu erheben, sorgte zunächst einmal für Gelächter in der Runde. Wurde aber dennoch bei der Verwaltung in Auftrag gegeben. Diese soll bis zur nächsten Sitzung Informationen einholen und einen möglichen Satzungsentwurf erarbeiten.

Neben Hundebesitzern sollen auch die Kita-Eltern zur Kasse gebeten werden, so die Überlegungen im Gremium. Eine Erhöhung von 28 Euro auf 29 Euro pro Betreuungsstunde und von 50 Euro auf 52 Euro pro Stunde sei moderat, so Horst Mattig (SPD). Das soll aber nur in Abstimmung mit den Trägern und den Eltern geschehen, so die Ausschussmitglieder. Einstimmigkeit herrschte in der Auffassung, Altenholz an den Betreiberkosten für die Kita zu beteiligen, da über 20 Kinder aus der Nachbargemeinde Dänischenhagener Einrichtungen besuchen. Gleichzeitig wurde versichert, dass die Wahlfreiheit im interkommunalen Gebiet erhalten bleiben soll. Doch vorab soll das Amt die Höhe der möglichen Schulkostenbeiträge prüfen, da viele Dänischenhagener Kinder die Schule in Altenholz besuchen. Vielleicht bestehe hier eine ausgeglichene Rechnung, so der Vorsitzende.

Aufgrund des enormen Finanzdrucks gibt es für die Gemeinde kein Tabu mehr hinsichtlich der Schaffung von Einsparmöglichkeiten. So stand auch der Verkauf des Spielplatzes im Ostring zur Beratung. Mit der Veräußerung der Fläche generiere die Gemeinde eine weitere Einnahmequelle und könne so auch die Parkplatzsituation im Ostring entschärfen, sagte Thomas Waldeck. Er schlug alternativ eine Fläche im Gerhard-Willrodt-Park vor: „Im Park können wir einen qualitativ hochwertigen, generationsübergreifenden Spielplatz schaffen“, so der Ausschussvorsitzende. Die Amtsverwaltung wurde mit der Prüfung beauftragt, ob für dieses Vorhaben eine Änderung des B-Plans notwendig ist, bevor die Thematik in den Ausschüssen weiter diskutiert wird. Bis zur nächsten Sitzung sollen die drei Fraktionen Vorschläge in Bezug auf den Verkauf von Spielplätzen beziehungsweise auf deren Notwendigkeit und Beschaffenheit erarbeiten.

Der Vorschlag, die Gewerbesteuer (bislang 330 Prozentpunkte) um 20 Punkte zu erhöhen, wurde verworfen. Ein Grund ist die Tatsache, dass es in der Gemeinde noch viele freie Gewerbeflächen gibt, deren Verkauf noch ansteht. Eine Erhöhung verschrecke potenzielle Käufer, so Peter Backen (CDU). Das Gremium folgte seinem Gedanken, im vierten Quadranten im Gewerbegebiet (ehemaliges Erdbeerfeld an der Bushaltestelle) langfristig für die Ansiedelung von Gewerbe zu öffnen, um auf diese Weise eine vermehrte Einnahme an Gewerbesteuern zu erzielen. Das Amt erhielt den Auftrag, Unterlagen des entsprechenden Bebauungsplans an die Ausschussmitglieder zu verschicken, um alle auf den gleichen Informationsstand zu bringen. Das Thema soll im Bauausschuss zunächst weiter erörtert werden.

Auf der Einsparliste steht auch der Zweckverband Bauhof Altenholz-Dänischenhagen. „Wir müssen ein Einsparpotenzial für Dänischenhagen erreichen“, sagte Backen. „Wir müssen das Stundenpaket reduzieren durch Verringerung der Aufgabenübertragung“, forderte Backen. Der Bauausschuss solle einzelne Leistungen hinsichtlich der Parkanlagenpflege festlegen, so Horst Mattig (SPD), um so eine Verringerung der nötigen Stunden und den Verzicht auf Hilfskräfte beim Bauhof zu erreichen. „Das ist ein langfristiger Prozess“, bilanzierte der Vorsitzende Waldeck. Man werde mit dem Zweckverband und der Gemeinde Altenholz in dieser Hinsicht demnächst Gespräche führen.

 

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Neue Halter für den Wetterhahn

Symbolfigur von Dänischenhagener Kirche wird nach Sturmschaden repariert

Werden den Dänischenhagener Wetterhahn reparieren: Schmiedemeister Kurt Lange (r.) und sein Lehrling Shiem Hohlweger. Normalerweise ist er weit über Dänischenhagen hinaus sichtbar – der Wetterhahn der Kirche. Doch Orkantief Christian hat so an ihm gerüttelt, dass die Stange, auf der er thronte, umknickte. In einer Notbergung sicherten Schmiedemeister Kurt Lange und sein Lehrling Shiem Hohlweger den Hahn und die beschädigte Halterung, die nun in der Werkstatt in Bredeneek bei Preetz restauriert werden.

Die Kirchturmspitze ist mit orangefarbener Folie eingehüllt. Der Hahn, der 1969 in Kiel gefertigt wurde, liegt 32 Kilometer entfernt in der Halle von Kurt Lange. „Er ist mit vier Zugeisen auf den Kirchturm aufgesteckt – zwei davon waren weg“, erklärt der Schmiedemeister. Mittels Hubsteiger brachte er den Hahn samt etwa vier Meter langer Halterung, die seitlich abgeknickt war, nach unten. Alles zusammen wiegt nach Langes Schätzung 80 bis 100 Kilogramm. Damit der Wetterhahn künftig besser steht, sollen die Zugeisen, die ihn samt Stange auf dem Turm halten, erneuert und deutlich kräftiger ausgeführt werden. Die profilierte Haube, die in den 60er Jahren aus einem Stück gefertigt wurde, ist aufgebogen, soll aber nach Möglichkeit erhalten bleiben. Lange plant, sie in zwei Teilen wieder aufzusetzen. Zu Ostern soll der Hahn wieder an seinen angestammten Platz zurückkehren.

Es hätte noch schlimmer kommen können, wäre der Hahn abgestürzt, sagt Pastor Peter Kanehls. So viel Beachtung wie jetzt finde er sonst nicht. Kanehls: „Er steckt auf dem Turm, dreht sich in den Wind und übersteht so normalerweise jeden Sturm.“ Er erinnert ihn an eine Geschichte aus dem Neuen Testament: Petrus, der behauptete, er würde Jesus niemals im Stich lassen, tat so, als kenne er ihn nicht, als dieser gefangen genommen wurde. Jesus hatte das kommen sehen („In dieser Nacht, ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“, Mt. 26, 34) So gesehen sei der Wetterhahn auf den Kirchtürmen überall im Land eine stille Ermahnung zur Treue im Glauben. Aus diesem Vertrauen heraus engagierten sich bis heute Menschen in Kirche und Gemeinde und in unterschiedlichsten Initiativen. Sie hätten Hoffnung für diese Welt, weil sie um den wissen, der diese Welt in seiner Hand hält, so der Pastor.

   vergrößern   Die profilierte Haube bestand aus einem Stück und wird künftig aus zwei Teilen zusammengesetzt.Lange hat an vielen Orten im Land seine Handschriften hinterlassen – der Pavillion im Alten Botanischen Garten Kiel, das Portal des Leuchtturms Holtenau, der Marine-Hochbunker in der Wik, das Gitter rund um das Schloss Plön, der Meditationsbereich in der Rendsburger Marien-Kirche und die Pastorengräber auf dem Friedhof Warder gehören dazu. Ab Sonntag, 30. März, zeigt er eine Auswahl seiner Arbeiten in den Schaugewächshäusern des Botanischen Gartens Kiel . Eröffnet wird die Ausstellung mit dem Titel „Langes Eisen“ um 11.30 Uhr. Sie ist bis zum 4. Mai täglich zu sehen.

 

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Planen im Zwiespalt

Dorfentwicklung mit oder ohne historischen Gasthof ? Planer präsentiert Varianten mit ihren Chancen und Risiken

Was wird aus dem „Gasthof zur Eiche“? Die Zeit läuft: Die Veränderungssperre, die die Gemeinde im Juli 2012 für den Bereich rund um den seit drei Jahren geschlossenen Gasthof Zur Eiche verhängt hat, darf nach jetzigem Stand nur noch einmal verlängert werden. Die Aufstellung eines Bebauungsplanes, der einen Rahmen für eine mögliche Entwicklung gibt, wird vorbereitet. Doch wie er aussehen soll, ist auch nach einem Bürgerworkshop und einer Fragebogenaktion noch völlig offen. Nun sind die Fraktionen gefordert.

Auf dem 5500 Quadratmeter großen Areal ist eine Nachverdichtung sinnvoll, erklärte Planer Oliver Kühle vom Büro B2K aus Kiel. Der Ende des 16. Jahrhunderts im Auftrag von Hieronymus von Rantzow und seiner Frau Anna von Thienen erbaute Gasthof könne Potenzial sein, wenn man ihn sinnvoll nutzen kann. Das wünschten sich viele der Einwohner, die sich in Workshop oder Befragung eingebracht haben. Es ergebe sich jedoch ein Konflikt zu der ebenfalls von Bürgern angeregten Wohnbebauung drumherum, die sich nur mit hohen Schallschutzauflagen vertrage, machte Kühle deutlich. Zudem müssten für die Gastronomie 20 bis 25 Stellplätze eingerichtet werden. Das entspricht einer Fläche von 800 bis 1000 Quadratmetern, so dass abzüglich der Grundfläche des Gasthofs nur 3000 Quadratmeter für die Entwicklung von Neuem blieben. Weiter gab Kühle zu bedenken, dass eine Sanierung und Ertüchtigung der Gastronomie für eine weitere Nutzung unerlässlich, aber mit hohen Kosten verbunden ist. Ebenso wie ein Abriss.

Mit diesem Wissen hatte Kühle zwei mögliche Szenarien ausgearbeitet. Die eine Variante sieht den Erhalt des Gasthofs mit Saal und eine rückwärtige Bebauung vor. Allein für den Bereich der Gaststätte sei mit Baukosten von rund 300 000 Euro zu rechnen. Die dahinter liegenden Flächen müssten separat erschlossen werden. Damit sich das Vorhaben rechnet, müssten mindestens 20 Wohnungen entstehen. Die zweite Variante geht vom Abriss des Gasthofs aus, der zwar unter Denkmalschutz steht, aber in den Hintergrund tritt, wenn das Gebäude nicht zu halten ist, so der Planer. In dem Fall könnte ein innerörtliches Wohnquartier mit circa 30 Wohnungen entstehen. Im rückwärtigen Bereich wären Einfamilienhäuser, Doppel- oder Reihenhäuser denkbar. Der vielfach angeregte Marktplatz könnte in dem Zusammenhang Berücksichtigung finden.

Für welchen Weg sich die Politik auch entscheidet, wichtig sei, dass die erarbeitete Planung realisierungsfähig sein muss, betonte Kühle. Eine Planung, die sich aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen der Eigentumsverhältnisse nicht umsetzen lässt, sei nicht durchzusetzen. „Die Festsetzung des Bebauungsplans kann nur im Dialog mit Grundeigentümer und Investor stattfinden“, brachte es Hans-Joachim Schröder (CDU) auf den Punkt. „Wir werden die Ziele der Gemeinde in den Fraktionen definieren“, kündigte der Bauausschussvorsitzende Tim Gabrys (CDU) an. Das Gremium wird sich dann erneut damit befassen.

 

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Mit „Westwind“ wird gefeiert

Feuerwehr Dänischenhagen besteht 125 Jahre / Barett als Ersatz für Dienstmütze abgelehnt

 

Geehrt und befördert: v.l.n.r.: Christohp Hagen, Sebastian Elm, Marko Schröter, Oliver Bölk, Klaus Reichel vordere Reihe: Dennis Johannes Puschke, Jasmina Dibbern, Torsten Gehrke.Die Feuerwehr Dänischenhagen wurde im September 1889 gegründet. Somit steht in diesem Jahr das 125-jährige Bestehen an. Das soll am 14. Juni mit einem Tag der offenen Tür und am 27. September mit einem Kommers und einen anschließendem Festball begangen werden.

Für die musikalische begleitung konnte bereits die Band „Westwind“ verpflichtet werden, vielen sicher bekannt von den Feuerwehrbällen in Strande. Da keine Räumlichkeiten in Dänischenhagen zur Verfügung stehen, ist geplant, die Veranstaltung in der Halle der Firma Rathje in Scharnhagen auszurichten.

Der jährliche Mindestbeitrag für die Aktiven, aber auch für fördernde Mitglieder wird nach Beschluss der Jahresversammlung auf 12 Euro angehoben. Nach dem Motto „Ein Euro im Monat für die Feuerwehr“. Die letzte Beitragsanpassung liegt zwölf Jahre zurück.

Befördert wurden Oliver Bölk, Michael Hagen, Dennis Johannes Puschke, Klaus Reichel und Marko Schröter zum Oberfeuerwehrmann, Sebastian Elm zum Hauptfeuerwehrmann (zwei Sterne). Elm wurde außerdem für zehnjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt, ebenso Dennis Johannes Puschke. Die Ehrungen von Uwe Clausen und Jochen Besler für 40-jährige Mitgliedschaft musste entfallen, da beide nicht anwesend waren.

Aus der Jugendfeuerwehr wurde Jasmina Dibbern in die aktive Feuerwehr aufgenommen und zur Feuerwehrfrau befördert. Zum stellvertretenden Jugendwart wurde einstimmig Sebastian Elm gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Thorsten Gehrke stellte sein Amt nach zehn Jahren zur Verfügung.

Als Atemschutzgerätewart bestätigt wurde der Amtsinhaber Benjamin Neugebauer, stellvertretender Kleiderwart wurde Oke Simon Reichel.

Die Überlegung aus der Mannschaft heraus, die bisherige Dienstmütze zur Ausgehuniform durch das relativ neu eingeführte Barett zu ersetzten wurde per Mehrheitsbeschluss eindeutig abgelehnt.

 

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Vier Gemeinden – eine Volkshochschule ?

Leiterinnen der Volkshochschulen Dänischenhagen und Schwedeneck regen neue Struktur an / Ziel: attraktiveres Angebot

Sehen mit einer großen Volkshoschschule im Amtsbereich unter anderem attraktivere Gestaltungsmöglichkeiten: Gudrun Dorow, Leiterin der VHS Schwedeneck, und ihre Kollegin aus Dänischenhagen, Stephanie Steiner.Ein attraktiveres Programm, eine straffere Struktur und neue Räumlichkeiten – das sind nur drei Vorteile einer Zusammenlegung der Volkshochschulen Dänischenhagen und Schwedeneck, die die Leiterinnen Stephanie Steiner und Gudrun Dorow ihren Gemeinden empfehlen. Mehr noch: Gern würden sie Strande und Noer noch mit ins Boot holen und eine VHS auf Amtsebene installieren.

Im September vergangenen Jahres hatte Steiner die Leitung der VHS Dänischenhagen von Ulrike Werner übernommen. Dass die anders organisiert sein würde, als sie es von der VHS Neumünster kennt, wo sie den Bereich Gesundheit und Sprachen verantwortet, war ihr klar. Doch machte sie eine Reihe von Punkten aus, die zu verbessern wären, und stieß damit bei Kollegin Gudrun Dorow aus Schwedeneck auf offene Ohren. So läuft die Anmeldung derzeit beispielsweise ausschließlich telefonisch über die Dozenten, die das Geld einsammeln und es Steiner bringen, die es dann zum Amt trägt. Eine Online-Anmeldung ist ebenso wenig eingerichtet wie eine Homepage. Das sei jedoch wichtig, um jüngere Menschen für das Angebot der VHS zu interessieren, das zudem um andere Kurse für sie ergänzt werden müsste. Ein wesentlich attraktiveres Programm für alle Bürger der Gemeinden ließe sich mit einer amtsweiten Volkshochschule realisieren, merken Steiner und Dorow an. Eine VHS dieser Größe habe mehr Gewicht in der Region, und dann auch mehr Teilnehmer. Auch ließen sich leichter neue Dozenten gewinnen.

Für eine größere Volkshochschule würde sich zudem die Anschaffung einer spezifischen Software lohnen, die die Verwaltungsarbeit vereinfacht. Unter einem neuen Logo mit Internetauftritt würde ein zeitgemäßer Auftritt geschaffen und die Erreichbarkeit verbessert. Dorow und Steiner könnten außerdem einander vertreten.

Eine Umsetzung zum Herbstsemester 2014 wäre für die beiden wünschenswert. Am Mittwoch, 12. Februar, befasst sich der Sozialausschuss Dänischenhagen mit dem Konzept. Die Vorsitzende Ursula Liewert (SPD) begrüßt den Vorstoß und findet die Idee gut, die bestehende Kooperation zwischen Dänischenhagen und Schwedeneck zu vertiefen. Allerdings müsse die rechtliche Seite genau abgeklärt werden, so dass eine Realisierung zum Herbst nicht wahrscheinlich scheine. Schwedenecks Bürgermeister Gustav-Otto Jonas hält die Anregung für „grundsätzlich gut“, im Betrieb werde dadurch vieles einfacher, meint er. Um sich eine Meinung zu bilden, müsse man sich jedoch die auszuarbeitenden Verträge genau ansehen.

Für ein Urteil fehlen Strandes Bürgermeister Dr. Holger Klink noch mehr Informationen. „Ich schätze das Angebot, aber mir ist noch nicht klar, wo die Synergieeffekte einer Beteiligung Strandes liegen“, sagt Klink weiter

 

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