Unbekannter legt tückische Hunde-Köder mit Metallspitzen aus.
Dänischenhagen. Plötzlich fing der Labrador an, unruhig zu werden. Er begann zu wimmern und am ganzen Körper zu zittern. Was dann folgte, war ein Schock für die gerade aus dem Urlaub zurückgekehrte Familie Theobald aus Scharnhagen. Ihr Hund musste notoperiert werden. In seinem Darm steckten sechs Metallsplitter, mit denen an einem Weg ausgelegte Würstchen präpariert worden waren.

Es war die übliche Hunde-Runde auf einem landwirtschaftlichen Weg von Scharnhagen zur Brücke über die B503. „Wieder zu Hause, ging es dem Hund abends gegen 23 Uhr auf einmal nicht gut“, erzählt Herrchen Werner Theobald. Der Vierbeiner konnte nicht mehr aufstehen. Als sich die Symptome am nächsten Tag nicht besserten, entschloss sich die Familie, zum Tierarzt zu fahren. Das Röntgenbild erschreckte: Sechs Drahtsplitter fanden sich im Bauch des Tieres, einer hatte bereits den Darm perforiert.Ohne Operation wäre der Hund in 24 Stunden gestorben“, sagt Theobald. Nach dem Eingriff, bei dem der Tierarzt den zwölf Meter langen Darm zentimeterweise untersuchen musste, geht es dem Labrador Nicky nach einer kritischen Phase inzwischen wieder besser. Jetzt sind alle Splitter entfernt. „Er hat schon wieder vorsichtig angefangen zu fressen“, sagt der Besitzer und atmet auf.
Dennoch bleiben Entsetzen und Unverständnis über die tierquälerische Tat. Jemand hat die kleinen Cocktailwürstchen mit an den Enden zugespitzten Drahtstücken präpariert. Das Metall ist nach Angaben von Theobald kein „Allerweltsdraht“, und das Zuspitzen lasse eine gezielte Absicht vermuten. Das Ganze ist kein Einzelfall: Nachbarn haben nach seiner Kenntnis auch auf anderen Wegen in der Gemeinde diese gefährlichen Köder entdeckt.Auch bei der Polizei Altenholz meldete sich ein Zeuge, der vergangenen Donnerstag drei derartige Würstchen gefunden hatte. Im Tiernahrungsgeschäft „Futterhaus“ in Altenholz sprach sich die Nachricht von den quälerischen Fleischhäppchen ebenfalls schnell herum. Die Mitarbeiterinnen hängten einen Zettel zur Warnung aus. Die Reaktionen der Kunden seien immer die Gleichen gewesen, sagt Iris Wasiak: blankes Entsetzen, absolutes Unverständnis und die Frage: Wer macht so etwas Furchtbares nur?
Nach KN-Informationen soll inzwischen ein zweiter Hund aus Dänischenhagen einen der tückischen Köder gefressen haben. Auch vor einigen Jahren hatte es im Umfeld der Gemeinde ähnliche Vorfälle gegeben. Für Theobald liegt die Vermutung nahe, dass „es jemanden gibt, der das systematisch verfolgt“. Er hat inzwischen Strafanzeige bei der Kieler Polizei gestellt. Und Hundebesitzer sind besonders wachsam.Denn die kleinen Drahtsplitter haben Folgen: Nicht nur, dass die Operation des leidenden Labradors die Scharnhagener Familie einen vierstelligen Euro-Betrag gekostet hat. „Die Situation war für uns ein absoluter Schock“, sagt Theobald. „Gerade aus dem Urlaub zurück und dann drei Tage Alarm. Unser 13-jähriger Sohn war völlig fertig, zumal es anfangs nicht so aussah, als ob der Hund überleben würde.“
Hinweise gehen an die Polizei Altenholz unter Tel. 0431/321297.
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Zeitungsartikel


Jetzt ist er offiziell im Amt: Kurz vor dem Ende der großen Ferien begrüßte Trappenkamps Bürgermeister Werner Schultz den neuen Schulleiter der Dr.-Gerlich-Grundschule mit Förderzentrum, Sven Teegen. "Den Schulleiterwahlausschuss mit zehn Vertretern der Kommunalpolitik, fünf Elternvertreter und fünf Vertreter der Lehrerschaft hat Sven Teegen bei vier Mitbewerbern in der engeren Wahl sofort überzeugt", erzählte Werner Schultz. Sven Teegen folgt dem pensionierten Schulleiter Volker von Seht nach, der 23 Jahre lang das Förderzentrum und seit 2008 auch die Grundschule geleitet hatte.Der 40-jährige Sven Teegen kennt sowohl die Arbeit in der Grundschule wie auch im Förderbereich: Der Sonderschullehrer mit den Förderschwerpunkten Erziehungshilfe und Lernen war zuvor in Kiel-Gaarden an der Sonderschule und in Integrationsmaßnahmen in der Grund- und Hauptschule tätig. Hier hat er in der Schulentwicklung mitgearbeitet.
Dänischenhagen. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und seine Frau Sandra haben am Sonnabend die Schirmherrschaft für ein Benefiz-Golfturnier auf Gut Uhelnhorst übernommen und spielten selbst mit. Rund 130 Teilnehmer und zusäzliche Spender sorgten dafür, dass 15.300 Euro auf das Konto der Landesstiftung "Familie in Not" überwiesen werden konnten. Das Geld soll zweckgebunden der Aktion "Kein Kind ohne Mahlzeit" zugute kommen.
Rund 40000 Einwohner umfasst der Bereich, dem der Verband zu einer zeitgemäß schnellen Internetverbindung verhelfen will, die den Vergleich zu Städten nicht mehr scheuen muss. Ein anspruchsvolles Ziel, das zu Beginn belächelt wurde, nun aber sogar zu 75 Prozent vom Land gefördert werden soll, wie der Amtsvorsteher von Dänischenhagen, Wolfgang Steffen, bewusst machte. Er wurde, vorgeschlagen vom Amtsdirektor Dänischer Wohld, Matthias Hannes Meins, einhellig zu Krabbenhöfts Stellvertreter gewählt. Allerdings erst, nachdem er seinen Amtskollegen aus den Hüttener Bergen, Gero Neidlinger, für dieses Amt empfohlen hatte, der jedoch abgelehnt hatte. Gleich darauf ließ Neidlinger sich aber zu Vertreter Nummer zwei wählen.Mit den drei Vereidigungen war der Leitende Verwaltungsbeamte Hüttener Berge, Andreas Betz, von der Kommunalaufsicht beauftragt worden. Sein Amt in Groß Wittensee wurde außerdem zum Geschäftssitz des Zweckverbandes ernannt.
Die galt für Grundschulen, die die jahrgangsübergreifende Eingangsstufe mit Beginn des Schuljahres 2009/10 einführten. Ab 2011/12 sollte diese Eingangsstufe dann verbindlich für alle gelten. Sie ist nun Makulatur. Weil die Berechnung von Lehrerstunden pro Schüler auf 1,24 gesenkt wurde, fehlen in Dänischenhagen acht Stunden - oder sechs Kinder. Denn der übergreifende Unterricht für die Klassenstufen eins und zwei macht eine Doppelbesetzung mit Lehrern in den Hauptfächern nötig, um die Kinder in Lerngruppen differenziert zu unterrichten. „Das begann nach vielen kontroversen Diskussionen und viel Arbeit gerade rundzulaufen. Nur weil eine neue Regierung da ist, ändert sich für unsere Kinder alles“, wurde kritisiert. Vor einem Jahr habe es noch geheißen, an der Bildung dürfe nicht gespart werden. Auch die kurzfristige Absage der Lehrerstunden löste Ärger aus.An dem Wegfall dieser Eingangsstufe ist nichts mehr zu ändern, erkannten die Eltern an. Eine spätere Rückkehr schloss Schulleiterin Gesa Meißner am Mittwoch auf Anfrage aus. Die Grundschule Dänischenhagen zählt knapp über 160 Schüler. „Wenn wir in jeder Klassen einen Schüler mehr hätten, würden wir die nötigen acht Stunden mehr bekommen“, rechnete Meißner vor. Eine Zusammenlegung von Lerngruppen zu 34 oder 35 Kindern, um innerhalb der Schule diese Stunden frei zu bekommen, sei pädagogisch nicht zu verantworten.