Kommunalwahl 2013

Vielfalt ist unsere Stärke

Im Amtsausschuss Dänischenhagen arbeiten zusammen: Horst Mattig, Claudia Sieg, Hans Christiansen für Michael Kreuzer, Gustav-Otto Joans, Tim Gabrys, Sabine Mues, Sönke Paulsen, Rudolf Förster für Holger Klink und Wolfgang Steffen. Es fehlt Thomas Waldeck. Foto: Meise (2)Dänischenhagen. Im Amtsausschuss Dänischenhagen geht eine Ära zu Ende: Nach 23 Jahren an der Spitze des Gremiums hat Wolfgang Steffen (CDU) aus Dänischenhagen die Aufgaben des Amtsvorstehers abgegeben. Die Mitglieder wählten am Dienstagabend Sönke Paulsen (CDU) aus Schwedeneck einstimmig zu seinem Nachfolger.

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Liebe Bürger der Gemeinde Dänischenhagen und WiR-Interessierte!

 

Am 20.06.2013 wurde bei der ersten Gemeindeversammlung nach der Kommunalwahl gegen 5 Stimmen der SPD und bei 5 Enthaltung der WiR-Fraktion Bürgermeister Steffen (CDU) im Amt mit nur 7 Stimmen seiner eigenen Fraktion im dritten Wahlgang wiedergewählt.

Im Vorfeld dieser Bürgermeisterwahl hatte es tiefgehende Gespräche mit der CDU- und SPD- Fraktion gegeben. In den Gesprächen wurden inhaltliche Ziele für die Zukunft Dänischenhagens und Personalien besprochen. WiR hatte dabei den Vorteil, mit einem umfassenden Programm aufwarten zu können. Ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten haben WiR auch versucht, mögliche personelle Änderungen im Sinne der Gemeinde anzusprechen. Weder CDU noch SPD waren hier bereit neue Wege zu gehen. Herr Steffen und Herr Mattig (SPD) blieben die einzigen Bürgermeister-Kandidaten für die Gemeinde. Beide Optionen hielten WiR für nicht ideal. Wir hätten uns Alternativen und neuen Schwung gewünscht. Eine eindeutige Tendenz für oder wider die beiden Kandidaten gab es deshalb nicht.

Neue Wege wären WiR gerne mitgegangen. So sind WiR aber nach intensiver Befassung aller WiR-Mitglieder mehrheitlich zu der Entscheidung gekommen, uns bei der Bürgermeisterwahl zu enthalten. Diese Entscheidung war CDU und SPD mehrere Tage vor der Bürgermeisterwahl bekannt gemacht worden. Jedes Mitglied der neuen Gemeindevertretung konnte sich darauf einstellen. Ausschlaggebend für die Wiederwahl von Bürgermeister Steffen war durch die Enthaltung der WiR also zuletzt das Kommunalwahlergebnis mit einer Mehrheit für die CDU.

Im Nachgang der Bürgermeisterwahl wurde der WiR-Fraktion in der Presse und auf der Parteihomepage der SPD die oben dargestellte demokratisch vorbereitete Entscheidungshaltung vorgeworfen. Hätten WiR uns anders entschieden, wären sicher negative Kommentare von anderer Seite gekommen. Das ist das von uns akzeptierte Los einer Dritten Kraft, die zwischen zwei verhärteten Fronten ausgleichend wirken möchte.

Für künftige Bürgermeisterwahlen sind WiR sicher, dass WiR eigene Optionen anbieten werden. Jetzt gilt es aber erst, die Gemeinde gemeinsam weiter nach vorne zu bringen. Wenn hierbei auch die etablierten Parteien neue Wege oder Optionen anbieten würden, wäre dies auf jeden Fall im Sinne Dänischenhagens.

 

Der WiR-Vorstand

Pressemitteilung WiR
vom 03. Februar 2013

Für die Wählergemeinschaft WiR für Dänischenhagen ist die Entscheidung von Tim Gabrys, sich über die CDU für das Bürgermeisteramt aufzustellen, konsequent. »Es ist anzuerkennen, dass Tim Gabrys versucht, mehr Verantwortung für die Gemeinde zu übernehmen«, erklärte WiR-Vorsitzender Sven Teegen. Gleichzeitig sei es zu bedauern, das Gabrys aus der WiR-Wählergmeinschaft ausgeschieden ist und seine kommunalpolitische Arbeit künftig in der CDU fortsetzen will. »Wir wünschen ihm dabei aber alles Gute und hoffen, dass er die bei uns gepflegte offene Diskussionskultur mitnimmt und in die Arbeit der CDU einbringt«.

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Dänischenhagen. Ein Wechsel bahnt sich an: Tim Gabrys, der sich in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der WIR-Fraktion für die Belange der Bürger in der Gemeinde eingesetzt hat, verlässt die Wählergemeinschaft und schließt sich der CDU an. "Ich möchte einmal Wolfgang Steffen beerben", erklärt er und lacht. Nicht von heut auf morgen und nicht von Null auf Hundert, versichert der 49-Jährige. "Ich möchte ihm in den nächsten Jahren über die Schulter gucken und die Abläufe lernen", sagt er und blickt kurz zurück.

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